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	<title>Felt Sense - Glücksmacherei</title>
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		<title>Lieber Körper, ich vertraue dir</title>
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		<dc:creator><![CDATA[dmauz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 14:09:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Körper]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Berührung]]></category>
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		<category><![CDATA[Körpervertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Körperwahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lieber Körper, ich vertraue dir. Warum viele Menschen den Kontakt zu sich selbst verloren haben – und wie achtsame Berührung Vertrauen und Spüren zurückbringen kann.</p>
<p>The post <a href="https://gluecksmacherei.net/2026/07/02/lieber-koerper-ich-vertraue-dir/">Lieber Körper, ich vertraue dir</a> first appeared on <a href="https://gluecksmacherei.net">Glücksmacherei</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-style:italic; color:#555; margin-bottom:0.5em;">und warum viele Menschen sich selbst kaum noch spüren</p>
<p><img decoding="async" src="https://gluecksmacherei.net/wp-content/uploads/2026/07/beruehrung-koerpervertrauen.jpg" alt="Bildimpuls: Dear body, I trust you. Lieber Körper, ich vertraue dir." style="width:100%; height:auto; margin-bottom:1em; border-radius:4px;"></p>
<p style="text-align:center; font-size:1.08em; font-style:italic; margin:1.6em 0; padding:0.6em 0; border-top:1px solid #d1d5db; border-bottom:1px solid #d1d5db;"><strong>Dear body, I trust you.<br />Lieber Körper, ich vertraue dir.</strong></p>
<h2>Ein Vertrauen, das viele Menschen verloren haben</h2>
<p>Dieser Satz wirkt einfach – und gleichzeitig ist er für viele Menschen kaum noch spürbar.</p>
<p>Denn Vertrauen in den eigenen Körper ist etwas, das wir im Laufe unseres Lebens oft verlieren.</p>
<p>Unser Körper weiß viel. Er spürt, was uns guttut und was nicht. Er reagiert auf Stress, auf Nähe, auf Überforderung – lange bevor wir es verstehen.</p>
<p>Und doch haben viele Menschen verlernt, ihm zuzuhören.</p>
<h2>Wir sind Wesen der Sinne</h2>
<p>Wenn wir auf die Welt kommen, erleben wir die Welt nicht zuerst über den Verstand – sondern über unsere Sinne.</p>
<p>Wir spüren, hören, sehen, riechen, schmecken. Wir nehmen Bewegung wahr, Gleichgewicht, Nähe, Berührung.</p>
<p>Diese sinnliche Erfahrung ist kein Extra, sondern die Grundlage dafür, dass wir uns als ganzes Wesen entwickeln können.</p>
<p>Gerade in der frühen Kindheit ist es entscheidend, dass diese Sinne sich differenziert ausbilden dürfen – durch echte, lebendige Erfahrungen: durch Berührung, Bewegung, natürliche Materialien, Beziehung und Resonanz.</p>
<h2>Eine Entwicklung aus dem Gleichgewicht</h2>
<p>Heute beobachten wir, dass viele dieser Erfahrungen zurückgehen.</p>
<p>Kinder wachsen zunehmend mit digitalen Medien auf. Berührung wird weniger selbstverständlich. Die Welt wird schneller, abstrakter, funktionaler.</p>
<p>Gleichzeitig wird vor allem eines gefördert: kognitive Leistung.</p>
<p>Denken, analysieren, funktionieren.</p>
<p>Das hat seinen Wert – aber es ist nur ein Teil unseres Menschseins. Wenn dieser Teil überbetont wird, entsteht ein Ungleichgewicht.</p>
<p>Wir werden zu Kopfwesen – und verlieren den Kontakt zu dem, was darunter liegt.</p>
<h2>Wenn wir nur noch funktionieren</h2>
<p>Viele Menschen leben heute in Strategien.</p>
<p>Strategien, die irgendwann einmal sinnvoll waren: um mit Stress umzugehen, sich anzupassen, durchzukommen.</p>
<p>Der Körper ist dabei hochintelligent. Er entwickelt feine, oft sehr wirksame Wege, um uns zu schützen.</p>
<p>Doch wenn wir dauerhaft in diesen Mustern bleiben, entsteht ein Zustand von Funktionieren.</p>
<p>Wir überleben – aber wir leben nicht wirklich.</p>
<p style="text-align:center; font-size:1.08em; font-style:italic; margin:1.6em 0; padding:0.6em 0; border-top:1px solid #d1d5db; border-bottom:1px solid #d1d5db;"><strong>Wir überleben – aber wir leben nicht wirklich.</strong></p>
<p>Der Kontakt zu Lebendigkeit, zu Freude, zu echter Wahrnehmung geht dabei oft verloren.</p>
<h2>Der Körper weiß mehr, als wir denken</h2>
<p>In der körperorientierten Arbeit spricht man manchmal vom Felt Sense – einem feinen inneren Spüren, das oft jenseits von Worten liegt.</p>
<p>Unser Körper nimmt ständig Informationen auf und verarbeitet sie: Was fühlt sich stimmig an? Was nicht? Was brauche ich gerade wirklich?</p>
<p>Diese Form von Wahrnehmung ist oft viel schneller und genauer als unser Verstand.</p>
<p>Doch um sie wahrnehmen zu können, braucht es wieder Zugang zum eigenen Körper – und vor allem: Vertrauen.</p>
<h2>Bedürfnisse wieder spüren lernen</h2>
<p>Viele Menschen verlieren im Alltag den Kontakt zu ihren Bedürfnissen.</p>
<p>Sie merken nicht mehr, wann sie müde sind, wann sie eine Pause brauchen oder wann etwas zu viel ist.</p>
<p>Oder sie spüren es – aber erst sehr spät.</p>
<p>Langfristig kann das zu Erschöpfung führen, zu innerer Unruhe oder Burnout.</p>
<p>Der Arzt und Traumaforscher Gabor Maté beschreibt immer wieder, wie eng Körper, Stress und Selbstverleugnung miteinander verbunden sind: Wenn wir die Signale des Körpers übergehen, sucht sich der Körper irgendwann einen anderen Weg, gehört zu werden.</p>
<h2>Der Weg zurück: vom Kopf in den Körper</h2>
<p>Viele körperorientierte Ansätze setzen genau hier an.</p>
<p>Sie laden dazu ein, wieder zu spüren: Was nehme ich gerade wahr? Wo bin ich angespannt, wo entspannt? Was fühlt sich stimmig an?</p>
<p>In der Traumatherapie wird dabei nicht über den Körper gearbeitet – sondern mit ihm.</p>
<p>Der Körper bekommt Raum, seine eigenen Antworten zu zeigen.</p>
<p>Oft bedeutet das auch, alte Strategien nach und nach loslassen zu dürfen und neue Erfahrungen zu machen.</p>
<h2>Vertrauen als Schlüssel</h2>
<p>Ein zentraler Schritt dabei ist, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln.</p>
<p>Vertrauen darin, dass da etwas in uns ist, das wahrnimmt, reguliert und reagiert.</p>
<p>Und auch Vertrauen in die eigenen inneren Anteile, die oft lange versucht haben, das Beste für uns zu tun.</p>
<p>Wenn dieses Vertrauen wächst, entsteht etwas sehr Grundlegendes: Wir kommen wieder in Kontakt mit uns selbst.</p>
<h2>Berührung als Zugang</h2>
<p>Berührung kann dabei ein besonders direkter Weg sein.</p>
<p>Sie wirkt nicht über den Verstand, sondern spricht den Körper unmittelbar an.</p>
<p>Wenn Berührung achtsam und präsent geschieht, kann sie helfen, das Nervensystem zu regulieren, Spannungen zu lösen, Sicherheit zu erfahren und wieder mehr im eigenen Körper anzukommen.</p>
<p style="text-align:center; font-size:1.08em; font-style:italic; margin:1.6em 0; padding:0.6em 0; border-top:1px solid #d1d5db; border-bottom:1px solid #d1d5db;"><strong>Ich kann wieder spüren.</strong></p>
<h2>Ein Raum, in dem Leben wieder spürbar wird</h2>
<p>In unserer Arbeit geht es genau darum: einen Raum zu schaffen, in dem Spüren wieder möglich wird.</p>
<p>Ohne Druck. Ohne etwas erreichen zu müssen. Im eigenen Tempo.</p>
<p>Ein Raum, in dem der Körper wieder gehört wird – und Vertrauen entstehen kann.</p><p>The post <a href="https://gluecksmacherei.net/2026/07/02/lieber-koerper-ich-vertraue-dir/">Lieber Körper, ich vertraue dir</a> first appeared on <a href="https://gluecksmacherei.net">Glücksmacherei</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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